Diedorf in der Rhön feiert seine 1225 Jahrfeier



..und wir feierten mit als Gaeste und Freunde mit der Kerzenzieherei und Kinderritterspiele

31. August / 1. September 2013

Gastgeschenke

2 Tage große Feierei im Wartburgkreis im kleinen Dorf Diedorf nahe der alten und wunderschönen Stadt Kaltennordheim. Am späten Freitagnachmittag brachen wir auf mit dem besten Lausitzer Leinöl und einem Mosaik mit den drei Kobolden Abrax, Brabax und Califax. Das waren unsere bescheidenen Gastgeschenke für Ulrike´s Eltern, die uns Bett, Lager, Heim und Wärme boten.


Anfang

Gleich Sonnabend früh bauten wir auf, Ulrikes Papa, Ulrike und ich. So wie auch im vorigen Jahr in Fischbach / Rhön in der Nachbargemeinde von Diedorf. Angefangen hat alles in der Rhön mit den Burg- und Mittelalterfesten auf der Krayenburg bei Tiefenort, nahe Bad Salzungen. Dann zwischendurch ein paar Jahre "Sagenfest" in Kaltennordheim, dann zur 1175 Jahrfeier in Fischbach und jetzt Diedorf. Alles liegt hier ganz nah an Hessen und Bayern.


Foto Sackhuepfen der Maenner

Spass für alte "Säcke"

Diedorfer und Festhalle

Foto Kinder beim Sommerski

Sommerski

Ich kenne dich, kennst du mich auch?

Man kannte mich hier schon, sogar Ulrike als Kerzenzieherin aus Fischbach. Viele die in Fischbach waren, wollten auch hier dabei sein. Kinder kamen vorbei und sagten, ich kenne dich, kennst Du mich auch? Diesmal möchte ich auch eine Kerze ziehen. Eine riesige Festhalle war aufgebaut worden in Diedorf. In der ganzen Woche war schon was los. Sonnabend Abend spielten die "Dorfrocker". Da wurde doch ganz schön Schlange gestanden. Es war ein schöner gemütlicher Sonnabend auf dem Festareal am Sportplatz, der vom Dorf etwas abgelegen war. Ulrike´s Vater bot an im Garten zu grillen und so grillten wir denn auch. Das war nur möglich weil Diedorf nur ein paar Kilometer von Kaltennordheim entfernt war.


Das hat aber Spass gemacht gestern.

Sonntag war der wichtigste Tag. Denn da war der Umzug und der war mit 92 Bildern für so ein kleines Dorf doch außerordentlich lang. Aber immerhin im Jahre 788 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt und das war vor genau 1225 Jahren. Als wir ankamen und die Stände herrichteten, fand ich einen regennassen 5- Euroschein. Gestern zum Sonnabend schon, gab mir eine Besucherin 5 Euro, die sie bei uns auf der Wiese gefunden hatte. Das Glück sollte weiter halten. Schon beim Aufbau kam ein kleiner Junge, der gestern auch hier war und sagte, "Das hat aber Spass gemacht gestern". ...Meine Spiele und Animation, dabei habe ich das Wikingergolf (Rittergolf) noch gar nicht dabei. Aber vieles war extra für Diedorf neu gemacht und überarbeitet von mir. So gab es eine neuere kleine Laufmaschine extra nur für Kinder, die auch ganz prima angenommen wurde. Natürlich gehört der Klassiker Kinderritterturnier und Ritterliche Spiele immer noch zu den absoluten Höhepunkten jedes Festes. Fast alle Kinder wollen das machen. Auch Roland reiten und Lanze stechen und eben mit dem Schwert irgendwo draufhauen.


Thüringer Spezialitäten

Am Sonntag habe ich mich so auf das Mittagessen gefreut, welches im Zelt angeboten wurde. Ich wollte die Menschenschlange abwarten, doch als ich vorstellig wurde, gab es leider keins mehr. Über 420 Mittagessen gingen raus, so sagte es mir der Fleischer. Auch in Fischbach war es ein Vergnügen für mich solche Thüringer Spezialität im Festzelt zu geniessen. Allein die Atmosphäre gefällt mir, unter so vielen Festgästen zu sitzen, gemeinsam das anständige Mittagsmahl einzunehmen zur richtigen Zeit, und traditionell Deutsche und Böhmische Blasmusik zu lauschen von einer einheimischen Kapelle und zwar die aus Zella.


Leidenschaft für Freunde und Gaeste

Erwähnenswert ist in jedem Falle noch der Kuchen. Von früh an, seitdem wir hier auf dem Festplatz aufbauten, Sonnabend und Sonntag kamen aus ganz Diedorf die Fuhrwerke angeprescht und brachten die besten Kuchen aus dem "Land der weiten Fernen" an. Sonnabend holte ich 3 Stückchen und 2 mal Kaffee für Ulrike und mich. Es war der feinste und wirklich allerbeste Kuchen, schöner als man es sich je in einer Konditorei hätte ausmalen können. So eine Auswahl und wirklich nichts, was ich nicht wirklich probieren wollte. Auch beim Kaffee wurde nicht gespart. Richtiger feiner Bohnenkaffee, die Schwerter und oder Blümchen waren nicht mehr zu erkennen. Hieran merkt man, das ein Fest für sich selbst gemacht wurde. Von Einheimischen für liebe Gäste und Freunde. Für Diedorfer, Nachbarn und ehemalige Diedorfer. Solche Kuchen backt man nicht aus kommerziellen Gründen, sondern nur aus Leidenschaft und nur für Freunde und Gäste.


Foto Sackschlagen Kinder

endlich austoben mit anderen

Foto Sommerski Diedorf

traditionell nur mit der Laufmaschine

Foto Laufmaschine

Wir haben Spass bei Sommerski


So viel Kuchen

Zum Feierabend bekam Ulrike noch einen ganzen Teller voll Kuchen von der Kuchenverkäuferin. Sie kannten sich, von früher, oder sie kannten die Eltern, von der Arbeit damals, oder vom Karneval in Kaltennordheim oder auch vom Chor in den Ulrike ging als sie noch in Kaltennordheim beziehungsweise Vacha gewohnt hat. Vacha ist eine wunderschöne Fachwerkstadt bei Kaltennordheim, Richtung Eisennach, ganz nah an der Hessischen Grenze bei Phillipsthal.


Fuhren wir durch das Land der weiten Fernen

So fuhren wir mit vollen Taschen, den besten Wünschen vieler Diedorfer, besonders denen von Claudia und Olaf und Glückseligkeit im Herzen froh zurück durch das Land der weiten Fernen durch die Täler und an den lieben Bergen vorbei nach Hause. Auf jedem Berg eine Burg in jedem Tal ein Schloss.


September 2013 und März 2014

Kerzenzieherin Ulrike und Spassmacher Mike, Schelm und Kobold vom Kinderritterturnier



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Hier mein vorheriger Bericht vom Mittelaltermarkt Giechburg in Franken.